Gruppen

  • Vor allem an die verehrten Mitstreiter, nein korekter, verehrten Mitglieder des Beirates für Menschen mit Behinderungen der Landeshauptstadt Potsdam,

    die Probleme unseres Beirates bestehen nach meiner Meinung vor allem wegen der Egoismen einiger Mitglieder, die nur schwer zu ertragen sind und den sich daraus ergebenen persönlichen Animositäten.
    Ansonsten bitte ich, bei einer eventuellen Neuausrichtung und deren Arbeitsaufteilung zu berücksichtigen, dass es wirklich schwerbehinderten Mitstreitern unmöglich ist, viele Stunden in der Woche zu “arbeiten”.

    Das ist einer der Geburtsfehler des Beirates, der schon im Vorfeld (des Werstattverfahrens zum Neustart) der Auslosung der Beiratsmitglieder, von mehrheitlich nicht behinderten Mitbürgern unter Federführng der Stadtverwaltung, beschlossen wurde.

    Die derzeitigen Querelen innerhalb und ausserhalb des Vorstandes sind für mich nur mit Effekten zu erklären, die im Zusammenhang mit meinen vorstehende Ausführungen enstanden sind.

    Die zur Zeit bestehende Flut von Nachrichten und deren fast unendlichen Wiederholungen tragen nicht zur Lösung der derzeitigen Probleme innerhalb des Beirates bei, sondern nur zu weiterem Unverständnis und Irritation.

    Von einfacher Sprache kann schon lange keine Rede mehr sein.

    Die Einladung zur Beiratssitzung am 21.10.2019 entspricht, nach meiner Meinung, den allgemeinen rechtlichen Erfordernissen und unserer Satzung.

    Mit vielen lieben, freundlichen und friedfertigen Grüßen

    Wolfgang Kroll
    Beiratsmitglied

  • Ich schlage vor, den Ansatz in der nächsten Gesamtbeiratssitzung zu besprechen. Dazu sollten Unterpositionen der einzelnen Posten vorliegen und Begründungen, warum wir das brauchen.
    Bis wann muss das Budget abgestimmt sein, damit es in den Haushaltsberatungen abgestimmt werden kann?

  • Wann bekommen wir Eure Einschätzung und den abschließenden Bericht zu Eurer Reise?

  • zum Thema Sport hatte ich meine Mitarbeit (unterstützend) in diesem Ausschuss angeboten.

  • Lieber Kai, ich bin immer wieder begeistert

    deine kritischen Kommentare zu hören habe richtig Respekt für den Einsatz im Sinne der Teilhabe/ Teilhabe 2.0
    hier in Potsdam. Mach weiter so und gib Gas bei deiner EDV Schulung.😅

  • ja tatsächlich macht das einen großen Unterschied, da müssen wir dran bleiben ! Gruß, Manuela

  • Hey Kai, da hast du genau das ausgesprochen, was für uns im Beirat wichtig ist! Danke dafür 🙂

  • Man, was das schon für einen Unterschied macht! Geil!

  • Recovery- Workshop
    findet vom 20. – 22.09.2019 im Seminarzentrum „Sensthof“ im Hohen Fläming (90 km südlich von Berlin) statt.
    Das Wochenendseminar in ländlicher Umgebung richtet sich an Menschen mit Krisen- und Psychiatrieerfahrungen.

    Die Teilnehmenden werden auf ihrem persönlichen Weg unterstützt, bewusst mit psychischen Krisen umzugehen, d.h.
    • die eigenen Krisen besser zu verstehen,
    • zu lernen, was die eigene Stabilität unterstützt,
    • herauszufinden, was Sie für ein „gutes Leben“ brauchen.

    Ausführliche Informationen finden Sie unter: https://www.krisen-fest.de/recovery

  • Es war wieder ein gelungenes Treffen, wir waren 8 Personen. Manuela hatte einen Gast mitgebracht und ich muss leider gestehen das ich den Namen nicht mehr weiß. Aber es waren wieder tolle Gespräche.
    Ich freue mich schon auf den Klönschnack am
    25.07.2019.

  • Na das ging ja wieder flott.
    Danke Alex für das erläutern und den Link,
    So kann jeder sich informieren.

  • Die historische Sporthalle lässt es laut KIS Herrn Bernd Richter aus Denkmalrechtlichen Gründen nicht zu das Rollstuhlfahrern die Nutzung des Haupteingangs ermöglicht wird.
    Es wurde vor einiger Zeit eine gemeinsame Begehung mit dem Beirat und Herrn Christoph Richter vereinbart.
    Der KIS ist bisher wie in anderen Fällen wieder nicht auf uns zugekommen um den Besichtigungstermin zu vereinbaren .
    Menschen mit Behinderungen sind laut Un Konvention sowie laut Teilhabe 2 gleichberechtigt und selbstbestimmend zu sehen, und sollen wie alle anderen Bürger den Haupteingang nutzen.
    Zwischenzeitlich erfolgen vor Ort schon Bauarbeiten und es sind Kabel verlegt worden.
    Der Beitrat für Menschen mit Behinderung schlägt vor eine versenkbare Hubfläche als Treppenlift in der Planung zu berücksichtigen, somit bleibt der Denkmalansatz gewahrt.
    Der Zugang für alle wäre möglich.
    Oloff Lange steht mit AG Umwelt und Mobilität für die Mitwirkung bereit, und bittet den KIS um Termin und Lösungsvorschläge.

  • Wunderbar, lieber Djamal ! Potsdam hat viel zu bieten, daher wäre dieses Projekt eine gute Bereicherung für Menschen mit Sehbehinderung. Daher begrüsse ich eine neue AG, wie Oloff es vorgeschlagen hat.
    Vor einer Woche war ich in der Berlinischen Galerie, ein tolles Projekt für diese Zielgruppe , siehe https://www.berlinischegalerie.de/bildung/projekte/kultur-mit-allen-sinnen/

  • Lieber Djamal, ein schöner Beitrag!

  • Wir sollten nach meiner Meinung auf Basis des alten Stadtplan aufsetzen und hierzu eine Arbeitsgruppe einrichten.

  • Bundesverfassungsgericht entscheidet für das Wahlrecht für betreute Menschen mit Behinderung

    Besonders erfreulich ist, dass das Wahlrecht bereits schon zur Wahl am 26.Mai 2019 gilt!

    Eine große und vor allem gute Entscheidung.

    • In Potsdam können nicht nur zur Kommunalwahl am 26. Mai, sondern auch zur Landtagswahl am 1. September Menschen mit einer geistigen Behinderung, die eine gerichtlich bestellte Betreuung haben, wählen.
      Allerdings müssen die Menschen einen formlosen Antrag auf Wahl bei der Kommune stellen, damit sie in das Wählerverzeichnis aufgenommen werden können und damit sie dann auch wählen können.
      Hier die Anschrift für den formlosen Antrag:

      Landeshauptstadt Potsdam
      Wahlbüro
      Friedrich-Ebert-Strasse 79/81
      14469 Potsdam

  • Hallo,
    Ihr seid super,
    ich bin begeistert, hören statt lesen… Recht herzlichen Dank
    Viele Grüße,
    Ute

  • Zu finden sind die Audiodateien jeweils zu Beginn der Artikel und zusätzlich gesammelt im Menü der Internetseite.

    Unter dem Schlagwort “Vorlesen” sind alle bereits überarbeiten Artikel hinterlegt.

  • 19. März 2019 am 19:04
    Es ist ein Dilemma, dass Denkmalschutz und Funktionalität von Gebäuden sich oftmals gegenseitig im Wege stehen und Kompromisse gefunden werden müssen. Dennoch ist offensichtlich: Kosten von Sanierungen werden oftmals dann gekappt, wenn Rollstühle ins Spiel kommen. Die Stadt sollte noch mal überlegen, welches Zeichen es bei diesem Vorzeigeprojekt setzt und wie das auf Grundschüler*innen wirkt: Die Kinder lernen von Anfang an, dass der Ausschluss rechtens zu sein scheint. Auf diese Weise manifestieren wir falsches Denken und dem Ziel von Inklusion kommen wir nicht näher. Also: Pläne ändern und barrierefrei bauen.

  • Lieber Alexander,
    ich verstehe deine Gründe gut für WordPress als alternative Internetplattform für alle Beiräte zur Verfügung zu stellen. Ob dies jedoch barrierefrei für Menschen mit Sehbehinderung ist, weiss ich nicht.
    Aus meiner Sicht ist es schwierig es zu verstehen mit der Verfügbarkeit, z.B. das Eintragen der Veranstaltungstermine, sich in Protokolle einloggen, Beiträge zuordnen etc. Das können wir als Tagungsordnungspunkt nehmen für den nächsten Gesamtbeirat am 29.4.2019 und dabei über die Bedienbarkeit und Barrierefreiheit diskutieren.

    • Lieber Thomas,
      in der Logik der inklusiven Absicht gibt es m.E. derzeit keinen anderen Weg!
      Die Stadt mit ihrer Seite Potsdam.de, ringt und kämpft seit langer Zeit mit einer barrierefreien Internetseite und schließt uns (als Beirat) bisher von der Darstellung und Kommunikation aus.

      Das Thema Nutzung der Internetseite durch Menschen mit Sehbehinderung ist mir völlig bewusst und wird im Rahmen der technischen Entwicklung unserer Internetseite bei jedem Schritt berücksichtigt!

      Schlussendlich aber muss man beachten, dass wir Hilfestellungen oder Softwarelösungen vorsehen, die den Nachteil, den eine Behinderung mit sich bringt, bestmöglich ausgleichen können.

      Dies schließt aber m.E. nicht ein, dass wir eine Internetseite bereiben, die mit bunten Symbolen und Drei-Wort-Sätzen ein falsches Bild der inklusiven Absicht vermitteln könnte!

      Das Thema Einfache bzw. Leichte Sprache spielt hier ausdrücklich nicht mit rein, da unsere Inhalte auch hierfür paraphrasiert (einfach umschrieben) werden. D.h., zu jedem Artikel wird es einen inhaltlich gleichen in Einfacher bzw. Leichter Sprache geben!

      Abschließend halte ich Deinen Vorschlag, die Bedienung bzw. Bedienbarkeit unserer Internetseite als TOP dernächsten Gesamtbeiratsversammung am 29.04.2019 zu machen für nicht hilfreich und nicht gut.

      Die Erarbeitung der technischen Kompetenz bedarf intensiver und u.U. mehrfacher Einzelschulungen, die wir in der AG Kommunikation schon durchführen bzw. vereinbaren.

      Auch hier gibt es eine Hol- und Bringepflicht der einzelnen Beiräte, die ja stellvertretend für jeweils 1.200 Potsdamer Bürger*innen deren Interessen vertreten müssen/ können!

      Teilhabe (vormals Inklusion) ist keine “all-inklusive Einbahnstraße”, sondern ein Erstreiten und Verteidigen von Bürgerrechten im Geiste des Grundgesetzes.

  • Es ist nicht richtig das die AG Umwelt keine Information gibt und bei der letzten AG Umwelt Besprechung warst Du leider nicht mehr anwesend.
    Die Protokolle sind alle in der Dropbox eingestellt und werden nach der Schulung und Einweisung eingepflegt.
    Es war die Wetterlage die eine geringe Teilnehmerzahl zu verantworten hatte.

    • Lieber Oloff,

      es geht primär um das proaktive Aufnehmen und Weitergeben von Allen für Alle.

      Ich glaube ich kann begründet vorbringen, dass die DropBox zwar ein guter Datensammler, aber umständlicher Informationsgeber ist.

      Die regelmäßigen Umfragen in den unterschiedlichen Sitzungen und Versammlungen geben da ein Recht klares Bild.

      Barrierefreie Kommunikation hat auch etwas mit der einfachen Verfügbarkeit, einem einfachen Zugang, der Universalität der Information und einem Bewusstsein für Bedarfe Anderer zu tun.

      Es ist tatsächlich schlimm genug, das unserer blinden Mitbeirätin die PDF-Dokumente nicht vorgelesen wird, unsere mobilitätseingeschränkten Mitbeiräte um Assistenz regelrecht betteln müssen und unsere gehörlosen Mitbeiräte die Videos nicht übersetzt (Untertitel oder Gebärdensprachübersetzung) bekommen.

      Nicht zu erwähnen der Umstand, dass unsere sachkundigen Einwohner bis zum heutigen Tage über keine ausreichende technische Ausstattung verfügen, um den Ausschüssen sachlich und fachlich folgen zu können.

      Ich kann nur alle dazu animieren, weit über den eigenen Tellerrand zu schauen und nicht locker zu lassen!

      Alle für Einen und Einer für Alle.

      Dafür haben wir uns alle Motto “einfach überall!” gegeben!

  • Pressemitteilung des Beirats für Menschen mit Behinderung vom 21.03.2019

    (Katharina Deppe)

    Beirat für Menschen mit Behinderung zieht um …

    Am 1. April wird der Beirat für Menschen mit Behinderung der Landeshauptstadt in ein neues Büro umziehen. Die Räumlichkeiten befindet sich in Haus 1 auf dem Rathaus-Campus im Raum 112. Grund für den Umzug ist der geplante Abriss des Haus 2. Bisher ist die Barrierefreiheit des neuen Büros jedoch nicht sichergestellt – ein großes Problem, wenn die Aufgabe doch gerade die Interessenvertretung von Menschen mit Behinderung ist. “Zunächst waren wir froh, dass wir uns erfolgreich gegen den Umzug in die Behlertstraße gewehrt haben. Dort wären wir zu weit von Politik und Bürgern entfernt gewesen”, erzählt die Sprecherin des Beirats, Maneula Kiss. “Doch nun stehen wir vor neuen Problemen, die uns in unserer Arbeit unnötig beeinträchtigen.”Alexander Wietschel, stellvertretender Sprecher, ergänzt: “Insbesondere die Toiletten und Türen im neuen Büro sind nicht bedarfsgerecht. Zudem gibt es auch schon jetzt immer wieder Probleme mit der Technik. Statt uns auf unsere Kernaufgabe zu konzentrieren – nämlich die Interessen der Menschen mit Behinderung zu vertreten – müssen wir darum kämpfen, überhaupt arbeitsfähig zu sein.”Manuela Kiss verweist darauf, dass solche Schwierigkeiten durch eine frühzeitige Einbeziehung vermieden werden könnten und fügt hinzu: “Die Situation zeigt, wie viel Arbeit noch vor uns liegt.”Das Büro des Beirats wird in der Woche vom 1. bis 5. April nur eingeschränkt erreichbar sein.

    In dringenden Fällen können Bürgerinnen und Bürger über den Beauftragten für Menschen mit Behinderung, Christoph Richter, Kontakt aufnehmen. Eine ausführliche Wegbeschreibung zum neuen Büro wird in Kürze auf der neuen Website des Beirats verfügbar sein: http://www.teilhabe-potsdam.de