Informationsveranstaltung zum BTHG im Oberlinhaus

Kai T. Okurka
Sachkundiger
Einwohner

Ich nahm zusammen mit Alexander D. Wietschel an der gestrigen Informationsveranstaltung des BTHG – Koordinators der Landeshauptstadt Potsdam im Oberlinhaus zu den nächten Schritten bei der Umsetzung der Änderungen im BTHG (Bundes-Teilhabe Gesetz) teil.

Im wesentlichen wurde die Präsentation aus dem letzten GSWI gezeigt und erklärt.

Die Besonderheiten wurden erläutert und eine Art Checkliste für die Menschen, die in den Werkstätten für behinderte Menschen – WfbM bzw. in einer Pflegeunterbringung sind zusammen besprochen.

Interessant ist, das die Anträge eigentlich bis Oktober 2019 gestellt werden müssten, aber von den Einrichtungen noch keine Beherbergungsverträge vorliegen.

Das stellt die Bewohner vor ein Problem und verbreitet Unsicherheit!

Es ist aber wohl so, dass die Träger mit der Landeshauptstadt Potsdam im Gespräch sind und hoffen, dass die Verhandlungen rechtzeitig abgeschlossen sind.

Erläutert wurde auch das Problem mit den zusätzlichen Kosten für das Essen in den Werkstätten, das ja in Zukunft von den Betroffenen selbst zu zahlen ist.

Es wurde bekannt gegeben, dass das Oberlinhaus und die DRK-Werkstätten eine Lösung haben, um diese Kosten nicht zu berechnen.

Die Mehrkosten sollen ja auch im Grundbedarf berücksichtigt werden!

Besonders hervorzuheben ist, dass von Seiten des Veranstalters schon an einen Gebärdensprachübersetzer gedacht wurde, der aber nicht  gebraucht wurde.

Es war keine Gehörlose oder kein Gehörloser als Gast bei der Veranstaltung!

Die Gebärdensprachübersetzerin ging dann gleich wieder nach Beginn der Veranstaltung.

Leider war der Vortrag und auch das Erklären durch die Mitarbeiter der Landeshauptstadt Potsdam und des Oberlinhauses schwer zu verstehen.

Es wäre schöner gewesen mehr in einfacher Sprache zu erklären und auf viele komplizierte Worte zu verzichten. Das schafft Vertrauen und nimmt die Unsicherheit!