Autofreie Innenstadt – überfällig und systemisch zu planen

Im Rahmen unserer Lobbyarbeit werben und fordern wir immerwährend die Möglichkeit zur einfachen-barrierearmen (-freien) Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

Hierzu gehört die Möglichkeit auch erst einmal dahin zu kommen, wo das gesellschaftliche Leben spielt, die Teilhabe gelebt und Verantwortung auch übernommen werden kann. Verantwortung zur Selbstvertretung!

Die Potsdamer Innenstadt ist mit Barrieren und Hemmnissen fächendeckend ausgestattet und so bietet die Umgestaltung die Gelegenheit diie besonderen Bedarfe von Anfang an Teil der Planung und Ausführung werden zu lassen!

Denn wir müssen uns immer wieder ins Gedächtnis rufen das Teilhabe (oder auch die sogenannte Inklusion) kein Selbstläufer ist, sie ist täglich anzumahnen und denen – deutlich und in kurzen Sätzen – zu erklären die meinen, Inklusion bedeutet das Anbringen von Hinweisschildern mit einen Rollstuhlpiktogramm drauf.

Die Teilhabe (oder auch die sogenannte Inklusion) ist eine Bringepflicht der Gesellschaft, die eine aktive lösungsorientierte Mitarbeit der hieran Beteiligten bedarf!

Alexander D. Wietschel
Stellvertretender Sprecher

Autofreie Innenstadt?!

 

MAZ: Was hält der Beirat von der Idee?

Eine Autofreie Innenstadt würde den Focus wieder auf den Mensch und seine Bedürfnisse lenken, er würde Bewegungs- und Lebensräume neu gestalten können.

Wir finden die Idee für ausgezeichnet, den aktuellen Gegebenheiten entsprechend und eigentlich überfällig!

 

MAZ: Welche Vorteile hätte aus Ihrer Sicht eine autofreie Innenstadt?

Mit einer autofreien Innenstadt kann die Lebensqualität erhöht und neue/alte Begegnungsräume geschaffen werden.

Zudem wäre das der Anstoß Konzepte oder vielmehr Lösungen zu finden und zu etablieren, die den öffentlichen Personennahverkehr endlich wirklich barrierefrei darstellen.

Es würde Raum geschaffen werden können, der Menschen mit Mobilitätseinschränkungen die Erreichbarkeit mit Sonderfahrzeuge erleichtert (Behindertenstellplätze, etc.) und die Anforderungen des innerstädtischen Lebens (ÖPNV, Lieververkehr, etc.) zu entfalten hilft. 

MAZ: Welche Nachteile?

Sehen wir derzeit keine!

MAZ: Welche anderen Ideen hat der Beirat, die angespannte Verkehrslage in Potsdam zu lösen?

Das ist eine Aufgabe der städtischen Gremien (Ausschüsse, etc.), die im Konsens und bei Einbeziehung alle erkennbaren Bedarfe Lösungen erarbeitet, die nachhaltig und zukunftstauglich sind!

Für Alle.