Wunsch und Wirklichkeit – wie Teilhabe (vormals Inklusion) Mühe macht

Immer wieder gibt es unterschiedliche Interpretationen und Ansätze, die gesamtgesellschaftliche Aufgabe Teilhabe (vormals Inklusion) im Alltag zu platzieren, oder auch wieder einmal geräuschlos in die Zukunft zu verschieben.

Offenbar gab und gibt es im Zusammenhang mit der Sanierung der historischen Sporthalle in der Kurfürstenstraße Klärungsbedarf.

Christoph Richter – der Beauftragte für Menschen mit Behinderung der Landeshauptstadt Potsdam – hat schon signalisiert, dass der Bericht der PNN nicht alle Informationen wiedergibt.

Aus meiner Sicht wird hier ein unvollständiges und verzerrtes Bild dargestellt. Gerne würde ich dies Ihnen in einem persönlichen Gespräch die Umstände der Turnhalle erläutern.
Christoph Richter

Wir werden der Sache auf den Grund gehen und in Kürze  darüber berichten!

Lesen Sie aber zuvor:

Behinderte können nur zuschauen | PNN vom 19.03.2019


Die Sanierung der Sporthalle in der Kurfürstenstraße soll ohne Barrierefreiheit erfolgen.

  • Nein, es geht um eine grundsätzliche Teilhabeabsicht. (100%, 4 Votes)
  • Ja, man muss auch Grenzen der Wirtschaftlichkeit akzeptieren. (0%, 0 Votes)

Total Voters: 4

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Ein Kommentar

  • 19. März 2019 am 19:04
    Es ist ein Dilemma, dass Denkmalschutz und Funktionalität von Gebäuden sich oftmals gegenseitig im Wege stehen und Kompromisse gefunden werden müssen. Dennoch ist offensichtlich: Kosten von Sanierungen werden oftmals dann gekappt, wenn Rollstühle ins Spiel kommen. Die Stadt sollte noch mal überlegen, welches Zeichen es bei diesem Vorzeigeprojekt setzt und wie das auf Grundschüler*innen wirkt: Die Kinder lernen von Anfang an, dass der Ausschluss rechtens zu sein scheint. Auf diese Weise manifestieren wir falsches Denken und dem Ziel von Inklusion kommen wir nicht näher. Also: Pläne ändern und barrierefrei bauen.